ECHA: COVID-19 – Beschleunigung der Versorgung mit Desinfektionsmitteln

Zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 ist es wichtig, dass Angehörigen der Gesundheitsberufe und die Bürger Europas Zugang zu Desinfektionsmitteln haben.

ECHA unterstützt die Länder und Unternehmen der EU/EWR, um sicherzustellen, dass Desinfektionsmittel schnell auf den Markt kommen können.

Mehrere Mitgliedstaaten haben bereits Ausnahmegenehmigungen gemäß BPR Artikel 55 Absatz 1 für verschiedene Wirkstoffe erteilt. Es werden außerdem Möglichkeiten geprüft, um den Unternehmen mehr Flexibilität zu gewähren. Dabei gibt es bestimmte Anforderungen an die Zusammensetzung der Desinfektionsmittel.

Wir können Sie in folgenden Bereichen unterstützen:

  • Überblick über den tagesaktuellen Stand der Ausnahmegenehmigungen gemäß BPR Artikel 55 Absatz 1 für Biozidprodukte mit zulassungspflichtigen Wirkstoffen (z.B. Isopropanol, Propan-1-ol, Natriumhypochlorit, Wasserstoffperoxid, Peressigsäure, Iod, Milchsäure, Zitronensäure etc.)
  • Meldung von Desinfektionsmitteln auf Basis von Altwirkstoffen (z.B. Ethanol, Aktivchlor, ADBAC, DDAC, Ameisensäure etc.)
  •  Fragen zur Abgrenzung von Arzneimittel, Biozid, und Medizinprodukt bei Desinfektionsmitteln
    • Antrag auf Regelzulassung für den Abverkauf zu einem späteren Zeitpunkt
  • Beratung zur viruziden Wirksamkeit, Anwendungsbereichen, Einschränkungen, Listungen
      • Überprüfung von Etikettenentwürfen anhand der Vorgaben von BPR und CLP
      • Überprüfung der Werbung auf Einhalt der Vorschriften gemäß Artikel 72 der Biozid-Verordnung
  • Fragen zu Sicherheitsdatenblättern und Giftnotrufmeldungen

Zum Thema Aktivchlor beachten Sie bitte: Produkttyp 1, menschliche Hygiene bzw. Hautdesinfektion, ist für den Wirkstoff „Aktives Chlor freigesetzt aus Hypochloriger Säure“ NICHT verkehrsfähig.

Nehmen Sie Kontakt zu uns unter: <biocides@cfcsconsult.onmicrosoft.com>. Wir erstellen gerne ein unverbindliches Angebot.